Die Wurzeln des Bagua stammen aus den daoistischen Klöstern des Wudangge­birges und sind schätzungsweise 4000 Jahre alt. Aus den Erkenntnissen der Mön­che bei einer besonderen Form der Gehmeditation im Kreis um einen brennenden Ölleuchter, sollen die Bewegungen entstanden sein.
Das Buch der Wandlungen, das I Ging, gilt als philosophische Grundlage. Das I Ging behandelt die Prinzipi­en des ewigen Wandels. So wandeln sich beim Kampf die Bewegungen, das Tempo und die Richtungen ständig ohne Unterbrechung.

Baguazhang orientiert sich an den Gegebenheiten der Natur und den Bewegungen der 8 Tiere: Schwalbe, Adler, Bär, Affe, Drache, Schlange. Tiger und Pferd.  Charakteristisch ist das ständige Gehen auf einer gedachten Kreislinie sowie die zahlreichen Dreh und Spiralbewegungen.

Das von Meister Tian Liyang unterrichtete Bagua enthält Elemente des Xingyi und wird deshalb Xingyi Bagua genannt.

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Tai Ji Quan des Wudangstils in Rastatt und Umgebung